Freitag ist Switch-Tag – für ein Lächeln im Klinikalltag

„Freitag ist Switch-Tag“, erzählt Nadine Heue. Im „Kinderplanet“ der Heidelberger Kinderklinik hat das Spielen an der Konsole seinen festen Platz in der Woche. So ergänzt es die anderen Spielangebote in einem bewusst begrenzten Rahmen.

Dafür wurde eine Nintendo Switch 2 mit Spielen, Controllern und komplettem Zubehör gewünscht.

Auch die Geschwister tragen vieles mit: die Sorge um ihren Bruder oder ihre Schwester, die Zeit im Krankenhaus und die Sehnsucht nach gemeinsamen Momenten mit Mama und Papa.

Im Kinderplanet werden sie werktags betreut, während ihre Eltern beim erkrankten Kind auf der Station sind. Getragen wird die Einrichtung von der Aktion für krebskranke Kinder e. V. Heidelberg. Das Team begleitet die Kinder und entlastet ihre Familien – mit Betreuung, einem vielfältigen Spielangebot und Zeit füreinander.

Die Spielangebote können je nach Situation auch den erkrankten Kindern auf der Station zugutekommen und während der Isolation für Beschäftigung und Abwechslung sorgen.

Nadine Heue hatte den Wunsch nach einer Spielkonsole geäußert. Sascha Kolpe von der Aktion für krebskranke Kinder e. V. Heidelberg vermittelte ihn an Herzensmensch Rhein-Neckar.

Wir haben die Nintendo Switch 2 samt Spielen, Controllern, Speicherkarte und weiterem Zubehör gerne finanziert. Heute haben Sandra Werner, Thomas Metzger und Holger Karl die Konsole übergeben. Mit dabei waren Nadine Heue und Birgit Brombach von der kinderonkologischen Station K3.

Danke an Sascha Kolpe und das gesamte Team für ihre tägliche Arbeit für die Kinder und ihre Familien und das herzliche, wertschätzende Miteinander mit uns.

Bei Herzensmensch haben wir die ganze Familie im Blick – und damit auch die Geschwister mit ihren eigenen Bedürfnissen. Wir freuen uns, mit diesem erfüllten Wunsch zu gemeinsamen Spielmomenten und einem Lächeln im Klinikalltag beitragen zu können.

50. Open Sporty Sunday des TV Schwetzingen – wenn Sport wirklich alle bewegt

Zum 50. Mal hieß es am Sonntag beim TV Schwetzingen: Halle auf für den Open Sporty Sunday. Ein besonderer Meilenstein für ein einzigartiges Sportangebot, das zeigt, welche Kraft Sport entfalten kann.

Auf Einladung des TV Schwetzingen waren wir mit einem Infostand vor Ort. Wer erlebt, was Jens Rückert und das Team des TV Schwetzingen hier Monat für Monat auf die Beine stellen, versteht, welche Leistung hinter inzwischen 50 Open Sporty Sundays steckt.

Fast 70 Teamer bringen sich ein, organisieren, bereiten vor, betreuen und schaffen gemeinsam einen Ort voller Bewegung und Begegnung. Kinder mit ganz unterschiedlichen Voraussetzungen finden hier ihren Zugang zum Sport. Jedes Kind soll ein Angebot finden, das zu ihm passt, Freude macht und die eigenen Möglichkeiten in den Mittelpunkt stellt.

Dass dieses Konzept aufgeht, zeigt die große Resonanz: Zahlreiche Kinder und ihre Familien kommen regelmäßig in die Sporthalle des Hebel-Gymnasiums.

Einen passenden Rahmen erhielt die 50. Ausgabe durch die Metropolregion Rhein-Neckar, die den Open Sporty Sunday zugleich zum Schauplatz der Abschlussveranstaltung ihrer Freiwilligentage 2026 machte. Ehrenamtliches Engagement wurde damit genau dort gefeiert, wo es unmittelbar erlebbar wird.

Für uns war die 50. Ausgabe Anlass, diese außergewöhnliche Leistung zu würdigen. Sandra und Holger überreichten dem Vorsitzenden des TV Schwetzingen, Athi Sananikone, und Jens Rückert 1.000 Euro. Das Geld soll für den Open Sporty Sunday eingesetzt werden.

Die Unterstützung passt dabei genau zur Philosophie von Herzensmensch: unkompliziert dort zu helfen, wo Menschen mit großem persönlichen Einsatz etwas bewegen und Gemeinschaft schaffen.

50 Open Sporty Sundays stehen für 50 starke Mannschaftsleistungen – und für die besondere Fähigkeit des Sports, für jeden Menschen einen Platz zu schaffen, an dem er sich einbringen, entwickeln und wohlfühlen kann.

Wir freuen uns, dieses Engagement unterstützen zu dürfen, und wünschen dem gesamten Team des TV Schwetzingen weiterhin viel Energie, Freude und viele bewegte Sonntage.

Liem – ein kleiner Kämpfer

Seit seinem zweiten Lebensjahr kämpft Liem gegen Leukämie. Wir begleiten ihn und seine Familie inzwischen seit mehreren Jahren – durch schwere Zeiten, kleine Auszeiten, Typisierungsaktionen und immer wieder neue Hoffnung. Lest hier Liems Geschichte und warum dieser kleine Mann für uns längst ein ganz besonderer Herzensmensch geworden ist.

Ein Lächeln schenken

Wenn die schwere Erkrankung eines Elternteils das Familienleben bestimmt, tragen auch die Kinder viele Sorgen mit. Gemeinsam mit dem Palliativteam Sinsheim konnten wir zwei Geschwistern deshalb eine ganz besondere Auszeit schenken: einen unbeschwerten Tag im Europa-Park, an dem für ein paar Stunden einfach nur Kindsein zählen durfte. Wie dieser besondere Tag aussah und wer ihn möglich gemacht hat, erzählen wir hier.

Typisierungsaktion für Felix

Gerade einmal wenige Monate alt und schon auf eine lebensrettende tammzellspende angewiesen: Der kleine Felix leidet an einem seltenen Immundefekt und verbringt einen großen Teil seines jungen Lebens im Krankenhaus. Gemeinsam mit den Adler Mannheim haben wir deshalb in der SAP Arena zur Typisierung aufgerufen – für Felix und weitere Menschen, die dringend auf ihr passendes Match warten. Warum wenige Minuten an diesem Tag eine ganze Zukunft bedeuten konnten, lesen Sie hier.

Wenn plötzlich der Kühlschrank leer bleibt

Als Elias nach mehr als sechs Wochen noch immer mit seiner Mama in der Klinik war, wurde das Pflegegeld eingestellt. Zu Hause blieben seine beiden Brüder zurück – und plötzlich war kaum noch Geld für Lebensmittel da. Als wir davon erfuhren, war klar: Hier braucht es sofort Hilfe. Wie wir die Familie unterstützt haben und was wir anschließend über ihren Alltag erfahren haben, lest ihr hier.

Ein Freund für die Zeit, die noch blieb

Fabian war unheilbar an Knochenkrebs erkrankt und wusste, was diese Diagnose bedeutete. Als er sich immer mehr zurückzog, hatte er einen großen Wunsch: einen Hund, dem er seine Sorgen erzählen konnte und der einfach bei ihm war. Wir durften ihm diesen Wunsch erfüllen. Hündin Amy begleitete Fabian durch die letzten sechs Monate seines Lebens. Lest hier die Geschichte einer ganz besonderen Freundschaft.

Ein Lift für Frieda

Für Friedas Eltern wurde jeder Weg nach oben zur Herausforderung: Rollstuhl, medizinische Geräte und eine enge Wendeltreppe machten es unglaublich schwer. Ein Außenlift sollte das ändern – doch dafür musste eine enorme Summe zusammenkommen. Also haben wir eine Wette gestartet. Und was dann passierte, hat selbst uns überrascht. Lest hier, wie aus vielen kleinen und großen Spenden am Ende etwas entstand, das Friedas Alltag bis heute verändert.

Ein Fußballtag, der in Erinnerung bleibt

Einmal den Spielern der TSG Hoffenheim ganz nah sein und die besondere Atmosphäre eines Heimspiels erleben – diesen Wunsch konnten wir einem Jungen, seinem Papa und seinen Freunden erfüllen. Möglich gemacht hat das unser langjähriger Unterstützer Matthias Maisch vom Finanzhaus Maisch in Nußloch, der Herzensmensch von Beginn an begleitet. Wie besonders dieser Tag für die Jungs war, lest ihr hier.

Ein besonderes Kissen für Fabian

Eine fortschreitende neurologische Erkrankung hat Fabians Leben innerhalb kurzer Zeit vollkommen verändert. Als wir erfuhren, dass ein speziell angefertigtes Lagerungskissen seinen Alltag erleichtern und ihm mehr Teilhabe am Familienleben ermöglichen kann, war für uns sofort klar: Diesen Wunsch erfüllen wir. Was dieses besondere, in Handarbeit gefertigte Kissen für Fabian bedeutet, lest ihr hier.

ür Krystian musste es schnell gehen 🖤

Krystian war gerade einmal 13 Jahre alt und schwer an Krebs erkrankt. Als wir von seinem Herzenswunsch erfuhren, wussten wir noch nicht, wie wenig Zeit ihm bleiben würde. Wir konnten ihm noch einige Wünsche erfüllen. Wenig später mussten wir Abschied nehmen. Warum wir anschließend auch dafür sorgten, dass Krystian eine würdevolle Beisetzung und seine Familie einen Ort zum Trauern bekam, lest ihr hier.

Angekommen in Sicherheit

Mit ihrem schwerstbehinderten Sohn Alexj und ihren Eltern musste Lesia vor dem Krieg aus der Ukraine fliehen. Als wir die Familie kennenlernten, lebten die vier gemeinsam in einem kleinen Zimmer in der Heidelberger PHV. Mit vielen Herzensmenschen konnten wir ihnen in Sandhausen ein neues Zuhause einrichten – und Alexj die Hilfsmittel ermöglichen, die er dringend brauchte. Lest hier, wie aus vier Menschen auf der Flucht eine Familie wurde, die uns bis heute besonders am Herzen liegt.

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